Die wilde Seele Teneriffas
Playa de Benijo
Eingebettet in das schroffe Anaga-Gebirge, offenbart sich die Playa de Benijo als ein Ort ungefilterter, natürlicher und roher Schönheit. Hier verschmelzen ein atemberaubend schwarzer Vulkansand, markante Felsformationen und die unbändige Kraft des Atlantiks zu einem atmosphärischen Gesamtkunstwerk. Vergiss langweilige Kiessandstrände oder Hotelburgen. Benijo ist pure, ungezähmte Freiheit. Im wilden Norden Teneriffas, versteckt hinter den zerklüfteten Gipfeln des Anaga-Gebirges, wartet ein Ort, der sich wie das Ende der Welt anfühlt. Kein Schnickschnack, nur wir und die Urgewalt der Natur. Ein außergewöhnlicher Strand, den man am liebsten immer wieder besuchen möchte.
Schwarzer Vulkanstrand
Die Playa de Benijo ist ein typisches Juwel Teneriffas. Tiefschwarzer Vulkansand, entstanden aus Millionen Jahre alten Lavaflüssen, kontrastiert dramatisch mit dem weißen Schaum der mächtigen Atlantikwellen und schafft eine Kulisse, die an die Ursprünge der Erde erinnert. Eingebettet in die wilden Berge des Anaga-Gebirges, umgeben von steilen Klippen und den markanten Roques de Anaga, wirkt der Strand wie ein unberührter, urtümlicher Ort. Wer die 121 Stufen hinabsteigt, taucht ein in pure Natur: Tosende Wellen, spektakuläre Sonnenuntergänge und eine fast magische Stille. Keine Liegen, keine Bars. Nur die rohe Schönheit und das Gefühl, am anderen Ende der Welt angekommen zu sein. Ein absolutes Highlight für Naturliebhaber und Fotografen gleichermaßen.
Während Playa de Las Teresitas der Traumstrand zum Chillen ist, ist Benijo das wilde & absolut rebellische Herz von Teneriffa.
Dramatische Felsformationen
Die markanten Silhouetten der Roques de Anaga ragen wie monumentale Skulpturen aus dem Ozean empor. Diese gewaltigen Vulkanfelsen, geformt vor Millionen von Jahren durch die Urgewalten der Insel, stehen wie stille Wächter vor der wilden Nordküste Teneriffas. Besonders bei Ebbe, wenn der Atlantik sich zurückzieht und glitzernde Pfützen zwischen den Felsen zurücklässt, entfaltet dieser Ort seine ganze mystische Kraft. Das goldene Licht der Abendsonne taucht die Roques de Anaga in ein warmes Orange und tiefes Rot, während die Wellen dramatisch gegen ihre Basen branden. Ein magisches Schauspiel, das nicht nur Fotografen und Naturliebhaber in seinen Bann zieht. Ein Stück unberührte, fast mythische Schönheit auf der Insel des ewigen Frühlings.
Wer jedoch noch mehr rohe Naturgewalt erleben möchte, muss lange Wanderungen auf sich nehmen. Playa de Antequera gilt als ultimativer Geheimtipp in Sachen Vulkanstrand.
Authentische Erlebnisse
Surfen am Benijo
Küstenwandern
Spürt die ursprüngliche Kraft des Atlantiks. Die Wellen der Playa de Benijo bieten ein unvergleichliches Surferlebnis vor der dramatischen Kulisse schwarzer Felsen.
Entdeckt einmal mehr die wilden Pfade des Anaga-Gebirges. Spektakuläre Aussichten auf den Ozean treffen auf unberührte Naturpfade. Ein nahezu perfektes Küstenwandern.
Fotografie-Spot
Haltet unbedingt diese magischen Momente fest. Die dramatischen Felsformationen von Benijo bieten bei Sonnenuntergang eine einzigartige Kulisse und einen tollen Fotografie Spot.
Praktische Tipps für Abenteurer
Der Besuch der Playa de Benijo ist ein Erlebnis für die Sinne, erfordert aber ein wenig Vorbereitung, um die wilde Natur in vollen Zügen und vor allem sicher genießen zu können. Hier sind ein paar handverlesene Empfehlungen sowie praktische Tipps für echte Abenteurer, die einer Reise in den Norden Teneriffas kaum widerstehen können:
Beste Besuchszeit & Licht
Die 'Golden Hour' vor Sonnenuntergang ist unglaublich magisch. Achtet aber dringend auf die Gezeiten: Der schwarze Sandstrand ist bei Ebbe am beeindruckendsten und sichersten begehbar. Am besten informiert man sich vorab bei einem Guide.
Anreise & Parken
Die Fahrt durch das Anaga-Gebirge ist kurvenreich und unglaublich spektakulär. Parkplätze direkt oberhalb der Treppen sind leider begrenzt: Ein frühes Erscheinen ist daher Pflicht. Auch ein Besuch unter der Woche lohnt sich und ist empfehlenswert.
Sicherheit im Atlantik
Die Wellen und Unterströmungen in Playa de Benijo sind extrem kraftvoll. Der Strand ist unbewacht. Schwimmen ist daher nur für Erfahrene und bei ruhiger See ratsam. Respektiert bitte unbedingt den wilden Charakter des Ozeans, welcher teils unberechenbar und nicht ungefährlich ist. Nicht umsonst gilt Benijo auch als einer der gefährlichsten Strände der Region. Wunderschön, aber auch unfassbar wild.
Visuelle Impressionen
Die wilde Seele von Benijo
Playa de Benijo, ein wilder und atemberaubender Strand mit Suchtfaktor und der abgelegenste Strand in Taganana: Einem charmanten Dorf in der Region Anaga. Zwei weitere Strände in der Nähe sind El Roque de las Bodegas und Almáciga. Die Gegend ist über eine kurvenreiche Straße mit herrlichen Ausblicken mit der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife verbunden. Sobald die Straße bergauf führt, fühlt es sich an wie das Ende einer Reise in die skurrile Schönheit einer rauen Natur. Dieser Küstenabschnitt zwischen den beiden Felsen Benijo und La Rapadura ist von atemberaubender Präsenz und bietet nebenbei traumhafte Sonnenuntergänge. Der Strandabschnitt Playa de Benijo ist auch bei FKK-Anhängern sehr beliebt. Ein Stufenpfad führt hinunter zum unberührten Strand aus schwarzem Vulkansand. Hier kann man getrost die Uhr beiseitelegen, die Zeit vergessen und sich eins mit der Natur fühlen.





